Firmengeschichte

Fliegl Zeitreise

Fliegl Gruppe - Innovation und Engagement

Am Anfang stehen Ideen, sie werden zu Innovationen; engagiert und praxisnah umgesetzt, entsteht Nutzen für alle Kunden der Fliegl-Gruppe. Am Anfang aller Ideen und Innovationen steht ein Mann, Josef Fliegl senior. Mit ihm begeben wir uns auf eine Zeitreise zurück ins letzte Jahrhundert bis zu den Anfängen seiner Unternehmungen.

Die Unternehmen der Fliegl-Gruppe

  • 1970 bis 1981: Vom Landwirt zum Maschinenbauer
  • 1981 bis 1988: Maschinenbau nimmt Fahrt auf
  • 1989 bis 1995: Mauerfall und Expansion Richtung Osten
  • 1996 bis 1999: Abschiebetechnik revolutioniert die Landtechnik
  • 2000 bis 2005: Generationswechsel und neue Unternehmensstrategien
  • 2006 bis 2011: Innovationsschub und Engagement in neuen Branchen
  • 2012 bis dato: Werkseröffnung in Mühldorf am Inn

2012 bis dato - Werkseröffnung in Mühldorf am Inn

Fliegl gründet neue Niederlassungen in Nordamerika, Brasilien, der Tschechischen Republik, Nordafrika und der Ukraine und wird endgültig zum Global Player. Der Export erreicht alle Kontinente der Erde.

Fliegl wächst auch in Deutschland und zieht um: In Mühldorf am Inn entsteht auf einem 30-Hektar-Areal der neue Hauptsitz der Fliegl Agrartechnik mit neuem Werkskomplex. Hier produziert Fliegl in vier Fertigungslinien Abschiebewagen, Biogastechnik, Güllefässer und Kipper. Mehr als 250 Mitarbeiter fertigen pro Jahr mehr als 4.500 Fahrzeuge. Mit modernster Lasertechnik erfüllt Fliegl höchste Qualitätsstandards in der Stahlbearbeitung. Eines der größten Hochregallager der Region ermöglicht eine intelligente Lagerlogistik. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit feiert das Werk im Juni 2013 Eröffnung. Das Herz der Fliegl Agrartechnik schlägt fortan in Mühldorf.

Basis des Wachstums bleiben Produktinnovationen: Fliegl präsentiert „Power DriveElect“, eine elektrische Triebachse für Anhänger. Mit ihr ziehen leichtere Schlepper höhere Lasten; die Traktion wird verbessert; der Treibstoffverbrauch verringert. „Power DriveElect“ ist im Vergleich zu früheren Triebachsen nicht nur ein elegantes, sondern ein energie-effizientes und deshalb zukunftsweisendes Antriebskonzept.

Für die Biogas-Erzeugung entwickelt Fliegl neuartige Trocknungsanlagen. Der Schubkeilbodentrockner „Ökodry“ verringert den Strombedarf im Vergleich zu Bunker- oder Wagentrocknung um zwei Drittel. Das Komplettsystem für die Hackschnitzeltrocknung optimiert nicht nur die Energie-Effizienz, es kommt auch ohne separate Beschickung aus.

Den Asphalteinbau hebt Fliegl mit dem „Abschiebewagen Asphaltprofi Thermo“ auf ein völlig neues Niveau: Der speziell für den Asphaltbau konzipierte ASW schiebt Asphalt heißer, homogener und dosierter auf den Fertiger ab als gewöhnliche Kipper. Die spätere Einbauqualität des Asphalts steigt drastisch.

Für den Schwersteinsatz im Berg- und Tunnelbau konstruiert Fliegl den „ASW Stone Dumper“. Der Abschiebewagen ist für die 25 bis 40 Tonnen-Klasse ausgelegt. Selbst klebrige Schwergüter wie Lehm und feuchten Boden schiebt er schnell, kontrolliert und restlos ab. Im Wegebau erledigt er mühelos das dosierte Ausziehen z.B. von Erde oder Schotter. Schräges Gelände und niedrige Höhen sind kein Problem für den Nutzlastriesen.

2011 bis 2006 - Innovationsschub und Engagement in neue Branchen

2011

Mit herkömmlichen Miststreuern hat der neue Fliegl Abschiebe-Dung-Streuer ADS nichts gemein. Statt eines reparaturanfälligen und wartungsintensiven Kratzbodens auf Holzbohlen ist er mit einer Stahlmulde und dem originalen Fliegl-Abschiebesystem ausgestattet, das sich unter schwersten Bedingungen in Land-, Forst- und Bauwirtschaft bewährt hat.

Mais- und Grassilage wird in immer größeren und höheren Flachsilos eingelagert. Die üblichen Entnahmegeräte stoßen an ihre Grenzen. Nicht so die neue Fliegl Silagefräswalze SFW 490 HG Duplex mit Hubgerüst – sie schafft große Silo-Höhen und ist preiswert.

Mit dem „Rondodry“ setzt Fliegl neue Maßstäbe beim Trocknen von Schüttgütern. Bei geringer Anschlussleistung und optimaler Nutzung der erforderlichen Wärmeenergie trocknet der „Rondodry“ über ein ausgetüfteltes Düsensystem effektiv jegliches Schüttmaterial – Raps in Millimetergröße genauso wie Hackschnitzel mit einer Länge bis 12 cm.

Der Fliegl Abschiebewagen ASW PKW perfektioniert den Schnelltransport von Gütern: Mit angepasst großer Ladefläche und einem Ladevolumen von 8m3 eignet er sich zum Sammeln, Transportieren und Verladen unterschiedlichster Güter wie Mähgut, Schnee, Erde, Steine, Hackschnitzel, Müll usw.

Eine spezielle Lade- und Transport-Innovation ist die Fliegl Rückewagen-Kipper-Kombination mit Ladekran. Sie dient nicht nur der Eigenbeladung mit Baumstämmen und deren Transport, sondern kann mit entsprechenden Werkzeugen (Lasthaken, Palettengabel usw.) auch BigBags, Gitterboxen, Paletten, Stückgut und Schüttgüter verladen.

2010

Die Fliegl-Gruppe bündelt Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Forstgeräten in der neuen Sparte Fliegl Forst- und Holztechnik.

Der neue Holzhackschnitzel-Bunkerbefüller „Tornado 4000“ lastet Abschiebewagen besser aus und befüllt mit deutlich geringerer Staubbelastung umwelt- und anwenderfreundlich selbst weit entfernt liegende Lagerstätten.

Engpässe bei der Einlagerung von Holzhackschnitzeln schließt die neue Bunkerbefülleinrichtung „Dachs“, die Boxen in Sammellagern flexibel befüllt.

Mit der mobilen Überladestation „Universal II“ optimiert Fliegl die Logistik unterschiedlicher Halmfrucht-Ernteverfahren für Mais und Gras. Als Drehscheibe, Bindeglied und Puffer im Kombi-Verkehr verbessert sie Produktivität und Rentabilität und minimiert die Kosten.

Mit der Weltneuheit „ASW Stone Dumper“, einem Schwergut-Abschiebeaufbau der Fliegl Bau- und Kommunaltechnik GmbH, meistern Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus, des Straßen- und Gewässerbaus, des Bergbaus über- und untertage, Unternehmen mit Kiesgruben, Steinbrüche, Schotterwerke und Deponien selbst Extremsituationen wie abschüssiges Gelände, niedrige Abladehöhen und klebriges Material.

Mit dem „Rondomat Double QZ“ liefert Fliegl ein weiteres flexibles Beschickungssystem für Biogasanlagen, das Zuckerrüben auf die Größe einer Streichholzschachtel zerkleinert und den Bakterien das Substrat „mundgerecht“ zuführt.

2009

Die Fliegl Agrartechnik GmbH fasst erstmals alle Maschinen und Geräte für Großtransport und Logistik zusammen in einer Gesamtkonzeption „Kombiverkehr“. Zu ihr gehören Abschiebewagen, Überladeschnecken, Überladestationen, Schubboden-Sattelauflieger, Abrollmulden und Abrollcontainer für Hakenliftanhänger, Tandem- und Tridem-Abrollkipper sowie spezielle Wiegeeinrichtungen und elektronische Steuerungen.

Als Neuheiten auf den Markt kommen: eine spezielle Hochleistungs-Überladeschnecke, die auch schwer handhabbares Gut wie Mais, Gras, Silage, Hackschnitzel, Kompost usw. überlädt; das ASW-Anbaugebläse „Tornado 3000“ für Holzhackschnitzel und andere Schüttgüter; die elektronische Waage „DigiTouch Mobile“, die Teleskoplader, Kipper, Plattform- und Abschiebewagen zu vollwertigen Waagen macht; der Wiegecomputer „DigiTouch Bio“ als nachrüstbares, universelles Wiege-, Steuer- und Bedienteil für alle Einbringcontainer von Biogasanlagen; sowie der „Rondomat Vario“, ein variables Beschickungssystem für Fördergüter aller Art.

Das Hubdach „Toplift“, eine neuartige Bedachung für Transportwagen, die sich mühelos hydraulisch öffnen und schließen lässt, wird auf der Agritechnica mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

Für Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus, die mit ihren Lastkraftwagen an Einsatzgrenzen stoßen, entwickelt die Fliegl Bau- und Kommunaltechnik GmbH den Schwergut-Abschiebeaufbau „ASW Stone LKW“, ausgelegt für höchste Belastungen in Steinbrüchen und bei Abbrucharbeiten.

2008

Fliegl floriert. In Triptis eröffnet die AGRO-Center-Ost GmbH. Sie erfüllt für den Bereich Ostdeutschland die vielfältigen Kundenwünsche nach erstklassigen und doch günstigen Ersatz-, Zubehör- und Kleinteilen aller Art.

Am Stammsitz Kastl entsteht ein neues Verkaufs-, Vertriebs- und Versandzentrum für Fahrzeuge, Anbaugeräte, Frontladerzubehör, Landmaschinenersatzteile, Bremsen- und Druckluftzubehör, Gülle und Umwelttechnik, Werkzeuge, Werkstattbedarf sowie Kleingeräte für Haus, Hof und Garten.

Fliegl Ibérica S.A. fasst auf dem südamerikanischen Markt Fuß – mit Produkten wie dem Abschiebewagen mit Überladeschnecke und kleineren Transportern mit angebautem Streuwerk.

Die Fliegl-Gruppe verstärkt ihre Aktivitäten im Bau, Garten- und Landschaftsbau sowie Kommunaltechnik mit der Gründung eines neuen Familienunternehmens: Die Bau- & Kommunaltechnik GmbH wird von Martin Fliegl, Sohn des Firmengründers Josef Fliegl senior, geführt. Sie vertreibt robuste Muldenkipper, originale Abschiebewagen, Mischer und Mischanlagen in Duplex-Ausführung sowie Wasserfässer und eine Vielzahl von Kleingeräten für Baustellen und Bauhöfe.

Neue Fliegl-Produkte kommen auf den Markt: Dosierstationen für Biogasanlagen „Biomat“ mit Anbau-Vertikalmischer und „Biomat Mobile“, die ersten Teleskopladerwaagen der Typen „Standard“, „Premium“ und „Dynamik“, der Güllegrubber „Rasant“, der Saugausleger „Flexible“, der Vakuum-Fasswagen „Turbo“ sowie das elektronische Regel- und Steuerungssystem „Vario 2009“ für Abschiebewagen-Streuwerke.

2007

Als Systemproduzent für Biogasanlagen, Logistik sowie Transport- und Gülletechnik erweitert Fliegl sein Portfolio um Innovationen. Dazu gehören neu konzipierte Saugausleger, die unabhängig von festinstallierten Pumpen Güllewagen befüllen; Hakenlift-Anhänger, die für alle herkömmlichen Transportarbeiten universell und flexibel eingesetzt werden können; Wiegeeinrichtungen, die das Befahren von stationären Waagen überflüssig machen; automatische Wiegemischdosier-Elektronik, die Fehlerkorrekturen selbstständig durchführt; eine elektronisch gesteuerte Zwangslenkung, die auf der Agritechnica mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wird.

Weiterentwickelt werden die Biogas-Abschiebe-Container des Typs „BAC“ zum Typ „SteelPro“ aus Stahl und „PolyPro“ aus hochfestem Kunststoff. Beide mischen selbst schwer handhabbare nachwachsende Rohstoffe wie Gras-, Ganzpflanzensilage, Festmist, Brot und Speisereste und dosieren sie genau für optimale Gärprozesse.

Der Bau einer neuen Sandstrahl- und Lackieranlage im Werk II, Triptis verbessert die Produktion von Trailern und Anhängern und die Qualität der Fliegl-Produkte.

2006

Als Systemproduzent für Biogasanlagen, Logistik sowie Transport- und Gülletechnik erweitert Fliegl sein Portfolio um Innovationen. Dazu gehören neu konzipierte Saugausleger, die unabhängig von festinstallierten Pumpen Güllewagen befüllen; Hakenlift-Anhänger, die für alle herkömmlichen Transportarbeiten universell und flexibel eingesetzt werden können; Wiegeeinrichtungen, die das Befahren von stationären Waagen überflüssig machen; automatische Wiegemischdosier-Elektronik, die Fehlerkorrekturen selbstständig durchführt; eine elektronisch gesteuerte Zwangslenkung, die auf der Agritechnica mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wird.

Weiterentwickelt werden die Biogas-Abschiebe-Container des Typs „BAC“ zum Typ „SteelPro“ aus Stahl und „PolyPro“ aus hochfestem Kunststoff. Beide mischen selbst schwer handhabbare nachwachsende Rohstoffe wie Gras-, Ganzpflanzensilage, Festmist, Brot und Speisereste und dosieren sie genau für optimale Gärprozesse.

Der Bau einer neuen Sandstrahl- und Lackieranlage im Werk II, Triptis verbessert die Produktion von Trailern und Anhängern und die Qualität der Fliegl-Produkte.

2005 bis 2000 - Generationswechsel und neue Unternehmensstrategien

2005

Die Fliegl-Gruppe feiert ihr 30. Jubiläum, richtet sich neu aus und vollzieht einen Generationswechsel: Die JFM Fliegl Maschinenbau GmbH wird zur Fliegl Agrartechnik GmbH, die von nun an von Josef Fliegl junior geführt wird. Josef Fliegl senior zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und konzentriert sich auf die Bereiche Strategie, Forschung und Entwicklung.

Die Fliegl-Gruppe gilt deutschlandweit als Paradebeispiel für eine gelungene familiäre Unternehmensnachfolge. Neben Josef Fliegl junior führen zwei weitere Söhne und eine Tochter Werke und Vertriebs-Stützpunkte im In- und Ausland: Helmut Fliegl die Fliegl Fahrzeugbau GmbH sowie Fliegl Trailer GmbH in Triptis/Thüringen, Johann Fliegl das Montage- und Umrüstwerk Fliegl Ibérica S.A. in Vilafranca bei Barcelona/Spanien sowie Angelika Fliegl die AGRO-Center GmbH im Stammhaus Kastl. Das neu erbaute Fliegl-Werk II im thüringischen Triptis, direkt an der Autobahn München - Berlin geht in Produktion.

2002

Der Ausbau des Töginger Werks schreitet voran. Fliegl investiert rund 1,2 Mio. Euro in den Bau einer Ausstellungshalle mit Verkaufsbüro und in Empfangshalle, Konferenzraum und Betriebsleiterwohnung; rund 850.000 Euro in eine neue Durchlauf-Sandstrahl- und Lackieranlage. Die Verkaufszahlen steigen, die Produktion wächst, neue Arbeitsplätze entstehen.

Johann Fliegl, jüngster Sohn des Firmengründers Josef Fliegl senior, gründet in Spanien die Fliegl Ibérica S.L. Er baut sie zum Export-Stützpunkt für Südeuropa und spanisch- sowie portugiesischsprachige Länder weltweit aus. Schwerpunkt ist die Umrüstung und der Vertrieb von Fliegl-Produkten.

Fliegl bringt für Abschiebewagen ein Streuwerk mit vollautomatischer Regelung auf den Markt. Wie die Prüfstelle der DLG bestätigt, bringt es Festmist und Kompost sehr dosiert und gleichmäßig aus.

2000

Fliegl startet mit einer Feier zum 25-jährigen Bestehen und einer geschäftlichen Innovation ins neue Jahrtausend: Das Fliegl AGRO-Center eröffnet einen Online-Shop. Unter www.agro-center.de können Verbraucher und Kunden aus Handel, Land- und Bauwirtschaft eine Vielzahl von Fliegl-Produkten schnell und unkompliziert ordern.

Prototypen des neuen Abschiebe-Sattelaufliegers bestehen ihre erste Bewährungsprobe: Im harten Wintereinsatz auf dem Flughafen München transportieren sie Nass-Schnee von Start- und Landebahnen. Aufgrund des hohen Transportvolumens ersetzt ein Abschiebe-Sattelauflieger drei gewöhnliche Sattelkipper.

1999 bis 1996 - Abschiebetechnik, ein Meilenstein der Landtechnik wird erfunden

1999



Ein Meilenstein der Landtechnik: Josef Fliegl senior stellt der Fachöffentlichkeit den Abschiebewagen „Gigant“ mit der originalen Fliegl-Abschiebetechnik vor. Als besondere Neuheit wird er auf der Agritechnica mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

Mit Gründung der Fliegl GmbH AGRO-Center und der Eröffnung des gleichnamigen neuen AGRO-Centers erstrahlt die Produktionsstätte Kastl in neuem Glanz. Das AGRO-Center erfüllt die steigenden Servicewünsche der Fliegl-Kunden. Sie werden auf hohem fachlichem Niveau beraten und können zu guten Preisen Service- und Kleinteile sowie originale Fliegl-Ersatzteile kaufen.

1997

Das Stammhaus in Kastl wird zu einem Verkaufs- und Service-Center umgebaut. In den neu ausgebauten Werkshallen produziert Fliegl Ausrüstungen und Bedarf für Industrie, Landwirtschaft und Gewerbe, Anhänger für Land- und Bauwirtschaft und das Transportgewerbe, Mischmaschinen, Güllefahrzeuge und den Gülle-Schneckenverteiler „Garant“, der als „Garant 18“ mit einer Arbeitsbreite von 18 m neu auf den Markt kommt. Einfacher Aufbau, geringer Verschleiß und verstopfungsfreie Funktion beeindrucken die Fachwelt.

1996

Fliegl ist so erfolgreich, dass die Produktion im Stammwerk Kastl aus allen Nähten platzt. Josef Fliegl senior kauft in Töging ein 90.000 m² großes Betriebsgelände, baut leer stehende Werkshallen für die Produktion von Landmaschinen aus und installiert eine 450 m lange Produktionsstraße – die wohl längste der Branche. Die Produktionskapazitäten verdoppeln sich.

Fliegl präsentiert sich erstmals im Internet. Die Web-Adresse der Fliegl-Gruppe lautet bis heute www.fliegl.com.

1995 bis 1989 - Mauerfall und Expansion Richtung Osten

1995

Geschäftlich gestärkt widmet sich Josef Fliegl senior innovativen Ideen. Ergebnis ist der robuste und verstopfungsfrei arbeitende Schneckenverteiler „Garant“ für die bodennahe Gülle-Ausbringung. Ohne die Gülle zu zerkleinern, verteilt er sie sehr genau, wie Untersuchungen der Landtechnik Weihenstephan beweisen.

Mittlerweile stehen Tausende von Schneckenverteilern im praktischen Einsatz.

1993

Josef Fliegl senior setzt auf Kostenreduktion bei Zulieferteilen und wagt den Sprung nach Ungarn. In Abda, nahe der österreichischen Grenze, siedelt er die neu gegründete Fliegl Kft an. Geschäftsführer wird Sohn Josef Fliegl junior. Das Unternehmen investiert im Laufe der Zeit hohe zweistellige Millionenbeträge in die Produktion von Komponenten für Landmaschinen, Nutzfahrzeuge und Betonmischer. Bei einer Produktionsfläche von über 42.000 m² umfasst das Betriebsgelände 350.000 m².

1991

Fliegl expandiert in die neuen Bundesländer. Die MBFL Fliegl GmbH Fahrzeugbau wird gegründet. In Triptis/Thüringen errichtet sie auf einem 120.000 m² großen Betriebsgelände neue Produktions- und Lagerhallen. Geschäftsführer wird Sohn Helmut Fliegl. Das Unternehmen investiert in den Folgejahren hohe zweistellige Millionenbeträge in Arbeitsplätze, um Nutzfahrzeuge, Tieflader und Kipper für Bauwirtschaft und Transportgewerbe zu produzieren.

1990

Nach dem Fall der Mauer öffnen sich die Grenzen nach Osten. Josef Fliegl senior sieht Chancen und sucht neue Märkte. Fliegl sondiert das Terrain.

1988 bis 1981 - Maschinenbau nimmt Fahrt auf

1988

Landwirtschaft bedeutet mehr und mehr Transport. Die Betriebe wachsen und mit ihnen die Entfernungen zu Nutzflächen und Lagerstätten. Josef Fliegl senior setzt folgerichtig auf die neue „Kipper-Baureihe 88“ und erweitert die Fliegl Produktpalette um Staplergabeln, Ballentransportgeräte, Frontladerzubehör und Schnellwechselrahmen.


1987

Ein Meilenstein für Josef Fliegl senior: Er meldet die „Weltneuheit Mischmeister mit Füllautomatik“ zum Europapatent an. Nach zweijähriger Prüfung wird das Patent erteilt. Für die Bauwirtschaft entwickelt Fliegl den Duplex-Mischer, der durch Robustheit, besondere Mischqualität und hohe Mischleistung besticht.

1982

Die Landwirtschaft investiert immer stärker in Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Josef Fliegl senior erkennt die Entwicklung, steigt ins Baugewerbe ein und bringt einen robusten Betonmischer auf den Markt: Der „Mischmeister“ ist kostengünstig und lässt sich auch für andere Mischarbeiten einsetzen. Innerhalb von zwei Jahren wird er mehr als 1000-mal verkauft.

1981

Die Produktion wächst. Josef Fliegl senior gründet eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und firmiert nun unter Fliegl GmbH Maschinenbau mit Sitz in Kastl.

. . . vor 1981 - Vom Landwirt zum Maschinenbauer

1978

Das Einzelunternehmen Fliegl präsentiert zum ersten Mal seine Produkte auf der Landwirtschaftsausstellung des Karpfhamer Volksfestes und wird so weit über den lokalen Bereich hinaus bekannt.

1977

Schwergrubber liegen im Trend. Das Einzelunternehmen Fliegl beginnt, Schwergrubber für Stoppelbearbeitung und Saatbeetbereitung zu produzieren und stellt bald mehr als 400 Stück pro Jahr her.



1976

Josef Fliegl senior legt Wert auf Unabhängigkeit und wird selbst Meister. Seine Meisterprüfung legt er in Rekordschnelle und mit Bravour ab. Mit drei Lehrlingen und zwei Schweißern konzentriert er sich auf die Montage von LKW-Kippern und Güllefässern.

1975

Josef Fliegl senior lernt den Beruf des Maschinenbauers innerhalb kürzester Zeit, legt die Gesellenprüfung ab und gründet ein personengeführtes Einzelunternehmen. Mit einem angestellten Meister und einigen Mitarbeitern werden Kipper ummontiert und Güllefässer produziert.

1973

Neben dem Handel mit Landmaschinen sucht Josef Fliegl neue Herausforderungen. Er findet sie als Maschinenbauer.

1970

Josef Fliegl senior übernimmt den 25 ha großen landwirtschaftlichen Betrieb von seinen Eltern. Seinen Fokus richtet er bald auf Handel und Bau von Landmaschinen.